28. Mai – Anlässlich des Unabhängigkeitstags fand ein offizieller Empfang statt
Anlässlich des 28. Mai – des Unabhängigkeitstags und des Tages der Streitkräfte – fand in Wien ein offizieller Empfang statt.
Botschafter Rovshan Sadigbayli gab den Teilnehmern einen detaillierten Überblick über die Zeit der 1918 gegründeten Volksrepublik Aserbaidschan und deren Bedeutung für die Geschichte des aserbaidschanischen Volkes. Er wies darauf hin, dass die Republik trotz ihrer kurzen Lebensdauer nicht nur die Geschichte Aserbaidschans, sondern auch die der Region nachhaltig geprägt habe, und erklärte, dass die während ihres 23-monatigen Bestehens geleistete Arbeit, die durchgeführten Reformen sowie die Entwicklung des Staatsaufbaus und des Rechtsrahmens für die damalige Zeit revolutionär gewesen seien.
Unter Berufung auf die Worte des Nationalführers Heydar Aliyev betonte Botschafter R. Sadıqbayli, das Hauptziel der Aserbaidschaner sei der Schutz und die weitere Stärkung der staatlichen Unabhängigkeit unseres Landes. Er erklärte, dass die staatliche Unabhängigkeit Aserbaidschans im Mittelpunkt der auf nationalen Interessen basierenden Innen- und Außenpolitik stehe, die unter der Führung von Präsident Ilham Aliyev umgesetzt werde. Er merkte an, dass Aserbaidschan durch seine unabhängige Politik hohes Ansehen in der internationalen Gemeinschaft genieße.
Anschließend ergriff Hanna Liko, politische Direktorin im österreichischen Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, das Wort. Sie blickte auf die Geschichte der Beziehungen zwischen unseren Ländern zurück und hob hervor, dass ihr Land seine erste Botschaft in der Südkaukasusregion in Aserbaidschan eröffnet habe. Sie ging auch auf die engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Österreich ein und erwähnte die Beiträge, die SOCAR in Österreich sowie die österreichischen Unternehmen in Aserbaidschan zu diesen Beziehungen geleistet haben. Botschafterin Liko erklärte, dass sich die bilateralen Beziehungen dynamisch entwickeln, und kündigte in diesem Zusammenhang an, dass im Juli dieses Jahres bilaterale politische Konsultationen zwischen den Außenministerien stattfinden werden. Sie begrüßte die Friedensprozesse zwischen Aserbaidschan und Armenien und merkte an, dass auch die Europäische Union diese unterstütze. Am Ende ihrer Rede erklärte sie, dass Aserbaidschan für die Europäische Union eine sehr wichtige Rolle in Bezug auf Konnektivität und Energiediversifizierung spiele.
Die Veranstaltung wurde mit einem künstlerischen Programm fortgesetzt.